Beratungs-Informationsstelle
Bei Psychischen Belast. Erkrank. Sucht

 

Nihil aeque sanitatem impedit quam remediorum creba mutatio

 

Unterstützende Gedanken....

Jeder Mensch ist ein einzigartiges Wesen. Niemand ist gleich und jeder Mensch hat seine eigene persönliche Würde, die ihn als Mensch auszeichnet. Allein schon das dasein als Mensch macht seinen Wert aus. Auch ich bin ein Mensch mit persönlicher Würde. Niemand anderer ist so wie ich. Ich bin einzigartig auf dieser Welt. Ich freue mich darüber, einzigartig zu sein. Ich bin stolz auch mich, ich erkenne meinen Wert an. Ich liebe meine positiven Seiten an mir und schätze meine Fähigkeiten und Kompetenzen. Aber natürlich ist nicht alles perfekt an mir. Deshalb bin ich ja ein Mensch. Und jeder Mensch ist mit gewissen Fehlern behaftet. Aber ich werde mich bemühen, diese Fehler und Unzulänglichkeiten auch zu sehen und zu korrigieren. Ich werde mich für Fortschritte loben und mich über meine persönliche Weiterentwickung freuen. Ich bin es mir wert, nett und freundlich zu mir zu sein. Dinge, die ich an mir nicht ändern kann, werde ich lernen zu akzeptieren. Es ist nicht schlimm, etwas nicht zu können. Kein Mensch ist allwissend und allmächtig. Niemand ist perfekt,- auch ich nicht. Aber das tut meinem Wert keinen Abbruch, sondern zeichnet mich vielmehr als Menschen aus. Ich vertraue meinen eigenen Fähigkeiten des Denkens und des Handelns, die mir dabei helfen, mit den Herausforderungen des Lebens zurecht zu kommen. Ich vertraue auf mich und darauf, daß ich in der Lage bin, erfolgreich mit meinem Leben umzugehen. Ich habe ein Recht darauf, Glück und Erfolg zu erleben. Denn ich bin selbstverantwortlich für mein Denken, Handeln und Fühlen. Ich suche nicht nach Ausreden oder Ausflüchten. Das vergangene ist vorbei. Es hat mich zwar geprägt und beeinflußt, aber ich lebe im heute, mit meinem vollen Bewusstsein meines menschlichen Wertes. Ich übernehme die Kontrolle über mein Leben und flüchte nicht in Selbstmitleid und Resignation. Ich lebe jetzt und fühle mich dadurch von Tag zu Tag freier. Selbständiger, offener und unabhängiger als je zuvor. Mit jeder Entspannung werde ich offener für meine Interessen eintreten. Ich werde für meine ureigenen Wünsche und Ansprüche einstehen. Die Verwirklichung meiner Lebensziele werde ich nicht dem Zufall überlassen, sondern ich werde Ziele selbst definieren und anstreben. Ich werde meine eigenen Talente und Fähigkeiten ausnutzen und immer wieder erneut bereit sein, mich für meine Ziele einzusetzen. Denn ich weiß, daß ich mich auf mich verlassen kann. Auf meine Erfolge, Meinungen und Entscheidungen. Auf meine Unabhängigkeit, Selbständigkeit und meinen persönlichen Wert. Ich werde meine inneren Werte voll Leben und meine Worte und mein Verhalten werden meinen Werten entsprechen. Denn ich bin für mich der wichtigste Mensch in meinem Leben. Ich werde auf mich achten und mich ehren, ich werde meinen ganz persönlichen Wert für mich finden und mich anerkennen..........

  

Non venit vulnus ad cicatriem, in quo medicamenta temptantur

Der Unterschied zwischen den Menschen... 

Ein budhistischer Klosterschüler, stammend aus einer kleinen Bauernprovinz nahe Cheyipang, fragte eines Tages seinen Meister."Meister: Erklär mir bitten den feinen Unterschied zwischen den Menschen". Der Meister lächelte und sagte zu seinem Schüler: "Gut, mein Junge, das zeige ich Dir gerne. Geh bitte dort ans Fenster und sieh nach draußen. Sag mir nun, was Du da draußen siehst.Der Schüler ging zu Fenster, wie es ihm der Meister gesagt hatte und sah gespannt aus dem Fenster. -Nach kurzen aber intensiven Blicken sagter er schließlich zu seinem Meister: "Hmmmm, -ich sehe ein bettelarmes Kind, das keine richtige Kleidung hat, im Regen steht und friert. Dort drüben sehe ich eine blinde alte Frau, die sich mit ihrem Stock mühevoll den Weg ertastet". "Und was siehst  Du noch?" Fragte der Meister nach...! Darauf sagte der Schüler:"Ich sehe desweitern einen Hund, der angeleint und abgemagert, angekettet und verlassen- nach Futter und Zuneigung bellt". "Sag, Meister", entgegnete ihm sein Schüler. "Warum hilft diesen armen Kreaturen denn niemand?Keiner nimmt sich ihnen an? Warum ist das so? Wir sollten schnellsten nach unten eilen, um ihnen zu helfen"."Ja, mein Schüler, du bist sehr waise und aufmerksam." sagte ihm der Meister. "Doch vorher," sagte der Meister zu ihm. -"Geh vorher kurz hinüber, auf die gegenüberliegende Seite des Raumes und schau dort in den Spiegel."Der Schüler tat wie es ihm der Meister gesagt hatte.Er ging zum Spiegel auf der gegenüberliegenden Seite des Raumes und schaute gespannt in den Spiegel. "Nun? sag mir was du siehst." Fragte ihn der Meister -"So eine blöde Frage Meister.Was soll ich in diesem Spiegel schon sehen, wenn ich mich direkt davorstelle.Mich natürlich- ich sehe mich, und nichts anderes". -"Siehst Du",- sagte darauf der Meister."Das ist der Unterschied zwischen den Menschen. Gibst Du dem Glas in das Du gerade schaust etwas Silber hinzu,dann siehst Du plötzlich nur noch Dich selbst.Und plötzlich nicht mehr das Leid der anderen. Das ist der Unterschied zwischen den Menschen. 

Vivere militare est

Das Pony in uns....

Ist das Glas halb leer, oder halb voll? Bevor Du antwortest, möchte ich Dir gerne eine kleine Geschichte erzählen, von zwei Eineiigen Zwillingen. Einer der beiden war ein Optimist, der nach dem Motto lebte: "Die ganze Welt ist voller Rosen!" Sein Bruder, ein Pessimist, erwartete immer das Schlimmste. In der Hoffnung, die Charaktere beider etwas "auszubalancieren", entschieden sich die Eltern der Zwillinge, den Rat eines Psychologen hinzu zu ziehen. Dieser schlug ein Experiment vor: An ihrem nächsten Geburtstag sollten die Eltern ihre beiden Zwillinge in zwei getrennte Zimmer setzen und jedem ein Geschenk geben. "Schenken sie dem pessimistischen Kind das beste Spielzeug, das sie finden können", erklärte der Psychologe. "Und dem optimistischen Kind geben sie eine Kiste voller Pferdemist."

Die Eltern taten, was er geraten hatte. Als sie dann am besagten Tag voller Neugier auf die Reaktionen der Zwillinge warteten, hörten sie das pessimistische Kind schimpfen: "Ich mag die Farbe von dem Spielzeug nicht! Ich will damit nicht spielen!" Als nächstes schauten sie ins andere Zimmer. Da sahen sie, wie das optimistische Kind den Pferdemist lachend in die Luft warf und rief:" Ihr könnt mich nicht veräppeln! Wenn hier so viel Mist ist, gibt es auch irgendwo ein Pony! Wie heißt es denn? Wie alt ist es? Welche Farbe hat es? Wann kann ich zu ihm?"

In der heutigen Welt, die oft auf dem Kopf zu stehen scheint, geschehen viele schlimme Dinge. Es ist nicht schwer, ein Pessimist zu werden, oder sich Sorgen über die Zukunft zu machen. Doch Sorge kann zu einem mitreißenden Strudel werden- sie zählt zu den Hauptauslösern von Depressionen und zahlreichen anderen gesundheitlichen Problemen. Realistisch betrachtet hat es außerdem keinen Sinn, sich zu sorgen. Experten sagen uns, daß ungefähr 30 Prozent von dem, was wir befürchten, nie passieren wird. Zusätzliche 30 Prozent sind bereits geschehen, 12 Prozent haben mit unbegründeten gesundheitlichen Ängsten zu tun, und 20 Prozent kreisen um die normalen kleinen Widrigkeiten des Alltags. Es bleiben also nur 8 Prozent übrig. Das heißt: Für 92 Prozent der Sorgen, denen wir nachhängen, gibt es gar keinen Grund. Aber wir können den kreisenden Gedanken entkommen. Das Geheimnis liegt in der richtigen inneren Einstellung. Einstellung sind nichts anderes als Gewohnheiten, die wir uns im lauf unseres Lebens angeeignet haben. Und Gewohnheiten sind veränderbar.....

 

Quibusdam aegris gratulatio fit, cum ipsi aegros se esse sener unt

Keine Angst vor dem "Nein"....

Kannst Du "Nein" sagen? Hast Du Schnupfen? "Nein". Das ist noch einfach. Aber schon die Verweigerung auf die Frage: "Hast Du morgen 2 Stunden Zeit für mich?"- Das fällt Dir schon schwerer. Hab ich recht? "Kannst Du mir Kartoffeln vom Markt mitbringen?" (Was? Wo ich doch eh schon selbst so viel zu schleppen habe-jetzt das auch noch). "Darf meine Tochter bei Dir übernachten, wenn sie schon mal in Deiner Nähe ist? Es wäre ja nur für eine Nacht?" (Bett beziehen, Bettzeug waschen, Frühstück machen, vom Bahnhof abholen, wieder hinbringen, einkaufen, aufstehen am Wochenende?) "Könntest Du mal zwei Tage auf meinen Hund aufpassen, ich müsste zu einer ärztlichen Untersuchung nach Heidelberg!" (Der Köter heult und bellt, braucht spezielles Futter, will Gassi gehen, was denken die Nachbarn, Hundehaare in der ganzen Wohnung....?), "Kannst Du mir zehn Euro leihen?" (Wann, wenn überhaupt, bekomme ich mein Geld zurück?). In solchen Situationen liegt dir schon mal ein energisches Nein auf der Zunge. Und dann, - wetten- reagierst Du dennoch positiv. Ein bisschen zögernd zwar,aber immerhin: "Na ja, das geht schon."

Das war einmal ganz anders. a hatten wir keine emmungen, laut und deutlich unser "Nein" kund zu tun. Kaum hatte der kleine Spatz gelernt "Mama und Papa" zu sagen, da merkte er, daß er selber auch jemand ist. Mit eigenen Ideen, mit eigenem Willen. Sich entscheiden, sich emanzipieren aus der Fürsorge, sich durchzusetzen. Nein brüllen. Notfalls toben und strampeln. Das Trotzalter begann, ein Mensch entwickelte sich. Das "Nein", die Verweigerung, wurde uns bald abgewöhnt. Sie ist unbequem und es gäbe nur mit ihr auch kein geregeltes Zusammenleben. Schließlich haben wir es so verinnerlicht, den eigenen Willen zu zügeln, sich dem anderen nicht brüsk zu verweigern, daß das Nein schon mühsam ist.Die Absage trifft den anderen ja auch, bringt ihm vielleicht Nachteile, verletzt ihn sogar. Möglicherweise haben wir schon ungewolt eine Art Zustimmung signalisiert- und nun die negative Entscheidung deutlich machen? Dem Zeitschriftenwerber die Tür vor der Nase zuknallen- das ist nicht sehr fein, aber einfach. Haben wir uns aber erst auf ein Gespräch eingelassen, von der finanziellen Misere, vom bösen Boss gehört, dann sind wir gehemmt, das Nein durchzusetzen. Schon manche unglückliche Liaison kam zustande, weil eine/r nicht deutlich "nein" sagen konnte. Wie zieht man sich aus der Affäre? Man lenkt ab, man redet drum herum, macht negative Andeutungen, die nicht verstanden werden (wollen), hält den anderen hin und hofft, die Sache werde sich schon irgendwie erledigen. Etwa so: "Falls die Schwiegermutter kommt, kann ich auf die Einladung nicht eingehen." Oder: "Das passt mir jetzt gerade überhaupt nicht. Rufen sie in vier Wochen wieder an!" Warum sind wir nicht ehrlich und sagen, was wir uns im geheimen denken? Es gehört eben Selbstüberwindung dazu, sich zu seinem Willen zu bekennen, die Wahrheit zu sagen. Und mit Geschick und mitmenschliche Freundlichkeit, die Absage sauber un düberzeugend zu begründen. Aber jetzt weiß der andere Bescheid, fühlt sich ehrlich behandelt, kann sich anders orientieren. Du brauchst ja nicht zu brüllen wie ein Zweijähriges Kind...

 

Non scholate, sed vitae discimus

Die Tomatenpflanze....

Denke einen Moment lang an eine Tomatenpflanze. Ein gesunde Pflanze kann über hundert Tomaten tragen. Du musst mit einem kleinen, getrockneten Samenkorn anfangen um diese Pflanze, mit all ihren Tomaten zu bekomen. Dieses Samenkorn sieht nicht nur aus wie eine Tomatenpflanze. Es schmeckt auch nicht wie eine Tomate. Du würdest es nicht einmal glauben, daß dies ein Tomatengewächs wird, wenn Du es nicht bestimmt wüsstest. Aber stell Dir vor, wenn Du dieses Samenkorn in fruchtbare Erde einbringen würdest. Du würdest es bewässer und liessest es von der Sonne bescheinen. Wenn der erste winzige Trieb erscheint, trittst Du doch bestimmt nicht drauf und würdest sagen: "Das ist keine Tomatenpflanze", nein Du schaust vielmehr hin und sagst: "Oh toll, schau, es wächst!" Und mit Freude beobachtest Du Ihr Wachstum. Wenn Du die Pflanze immer weiter gießt, und ihr ab und zu Sonne gönnst, und Du das Unkraut jähst, bekommst Du vielleicht eine Tomatenplfanze mit mehr als hundert köstlicher Tomaten. Und das alles aus diesem winzigen Samenkorn mit dem alles angefangen hat. Und soist das auch mit Deinen Gedanken. Gib Dir Affirmationen, d.h. positive Gedanken, das bedeutet Wasser und Licht für Deine Seele. Jähte negative Gedanken aus Deinem Gedächtnisgarten. Denn sie umschlingen Dein zartes Gedankenpflänzchen und lassen es nicht gedeihen. Und wenn Du auch nur einen winzigen Ansatz spürst, dann mach weiter. Du wirst es spüren, wie es funktioniert.

 

Cum ad summum perveneris pares sunt

Ein Betroffener erzählt............

Der weite Weg, den wir alle gehen müssen. Auch ich mußte meinen eigenen ganz persönlichen Weg finden. Mir genügte es letztendlich nicht mehr, mich nach den anderen zu richten. Ich mußte genau hinhören, was mein Weg ist. Und ich mußte mich dann richtig entscheiden, diesen Weg zu gehen. Auch wenn ich mich dabei sehr einsam gefühlt habe. Nur Dein eigener ganz persönlicher Weg wird auch Dich wachsen lassen um Dich zum wahren Leben zu führen... Hier ist mein ganz persönlicher Leidensweg über Jahre hinweg- bis zur Genesung.  

Während meiner vielen Jahre meiner "seelischen Wanderungen" meines Lebens, kam ich tief im innern meiner Seele eines Tages im Traum an eine Wegegabelung. Ich blieb stehen und betrachtete in aller Ruhe zwei Wege die sich wie eine Astgabel vor mir auftaten. Ich blickte weit in die Ferne, so weit wie ich blicken konnte. Ich stand da, und wußte nicht, welchen dieser zwei Weg ich nun gehen sollte. Da stand ich nun und betrachtete zuerst den linken Weg. Bei ihm fiel mir auf, daß er geradlinig, geteert, eben, gleichmäßig und abs. ohne Hindernisse beschaffen war. Er schien hell erstrahlt vom Licht der Sonne, ein breiter, sehr angenehmer We, der mir spontan sofort gefiel. Ich ging ein paar Meter diesen Weg. Ich sah Bäume mit roten Äpfeln und Birnen, Sträucher mit duftenden Beeren, herrliche Blumen, die Vögel sangen im Geäst, - es war einfach wundervoll..... Doch eines fiel mir auf: Ich konnte weder den Duft der Natur riechen, noch den Gesang der Vögel hören, sowie alles was ich versuchte zu berühren um es zu fühlen-ging durch meine Hand hindurch. Ich fasste förmlich ins leere, obwohl ich alles genau vor mir sah.... Alles war nur eine Illussion, die sich vor mir abspielte.

Ich ging zurück zur Astgabelung des Weges und betrachtete mir den rechten Weg der Wegverzweigung. Nun stand ich da, und betrachtete mir auch diesen rechten zweiten Weg. Auch diesen Weg beschloss ich nun, ein kleines Stück zu gehen um auch ihn kennenzulernen. Er war dunkel, es war kalt. Der Boden war übersäht mit Wurzeln und Steinen. Überall wucherte Unkraut und Lianen hingen von den Bäumen. Eine gespenstische Atmosphäre schauderte mir entgegen. Seltsame Geräusche ließen mich immer wieder aufschrecken und erschaudern. Ich spürte eine innere Ablehnung meines inneren Kindes das mir zu verstehen gab, nicht weiter diesen Weg zu gehen. Ich spürte einen eisigen Wind in meinem Gesicht, ein kühler Regen kam auf, ich bekam immer mehr Angst. Also beschloss ich, zurück zu gehen......

So, vergingen die Jahre, mit immer und immer wieder denselben Träumen dieser Wegegabelung, nicht zu wissen, welchen Weg ich nun gehen sollte. Im laufe meiner Therapie, bei der auch Medikamente eingesetzt wurden, passierte dann eines Nachts im raum folgendes: Diesmal war alles anderst. Ich hatte zum ersten male das Gefühl, den unbequemen Weg gehen zu wollen. Ich wollte definitv versuchen, was sich vielleicht hinter diesem schlechten Zustand des Weges, sowie hinter den Regenwolken und der Finsternis wohl verbergen mag. Denn ich habe mich auf wenige Dinge im Leben berufen. Ich wußte, nach jedem Gewitter schint auch wieder mal die Sonne. Es gibt im Leben stets drei Dinge an die man sich festhalten sollte. Die Hoffnung, den Glauben und die Liebe. Mit diesen Vorsätzen machte ic mich also erneut auf den Weg. doch mein inneres Knd gab mir immer wieder den Rat- diesen Weg nicht zu gehen. Er ist gefährlich, dunkel, kalt, zerstörerisch, undurchdringlich, undurchschaubar und riskannt.  Doch ich hörte diesmal nicht auf den Rat meines inneren Kindes. ich betrat den rechten Weg und begab mich also in diese unwirkliche Welt des unergründlichen. Der boden unter mir gab sofort nach, Steine rollten plötzlich von einem steilen Abhang herunter. Ich konnte teilweise den Luftzug spüren, als sie an mir vorbeiflogen. Mein inneres Kind schrie mich an: "Halt, -geh nicht weiter, wir laufen in unser Verderben!" - Wiederrum verließ mich daraufhin der Mut. Ich hörte diesmal auf die Stimme meines inneren Kindes und lief so schnell ich konnte den Weg zurück zur Gabelung. Wieder, über Jahre hinweg, wiederholte sich der Ablauf dieses Traumes. Ich wusste jedoch, daß meine Depressionen nur aus einer Sehnsucht bestanden. Nämlich aus dem, was mir der vermeindlich linke Weg offenbahrte. Im Prinzip nichts anderes, als eine ständig sich wiederholende Illussion dessen, was ich mir im Leben vorstellte, aber weder hören, riechen oder anfassen konnte. Immer wieder versuchte ich in den weiteren Jahren, wieder und wieder den rechten Weg zu gehen. Stück für Stück. Aber immer wieder fasste ich die Entscheidung mit meinem inneren Kind abgestimmt, diesen unwirklichen Weg wieder zu verlassen. Gleichzeitig wollte ich aber nicht mehr länger das Opfer meiner Depression sein. Der Gedanke an die Flucht aus dieser schweren Depression herauszukommen, ließ mich nicht mehr los. doch auf dem rechten Weg alufend abstürzen zu können, im Sumpf zu versinken, von wilden unscheinbaren Kreaturen angegriffen und zerissen zu werden, es nicht schaffen zu können, es nicht durchzuhalten. Nicht zu wissen, ob dieser Weg auch in seiner unwirklichkeit nicht doch auch mal endet? Diese Gedanken hielten mich wehemend fest, niemals diesen Weg auch nur im Ansatz gehen zu können. 

Also ging ich weitere Jahre meinen gewohnten Weg. den linken geradlinigen Weg, ohne Düfte, ohne Geräusche, ohne Berührungen der herrlichen Blumen und Früchte, die sich zwar vor meinen Augen offenbahrten, die ich jedoch nicht wirklich visualisieren konnte. Eines Tages, nach über weiteren 2 Jahren psychotherapeutischer Behandlung und der Erhöhung meiner Medikamentendosis, stand ich eines Nachts im Traume wieder vor dieser Wegegabelung. Und wieder begann ich meinen Disput mit meinem inneren Kind auszutragen, den rechten Weg zu gehen. Ich schaffte es jedoch diesmal, mein inneres Kind zu beruhigen, zu besänftigen, doch keine Angst mehr zu haben. Ichsagte ihm: "Ich nehme Dich jetzt an die Hand und führe Dich durch diesen unbekannten Weg hindurch". Zu meinem erstaunen folgte mir mein inneres Kind und gab von nun an plötzlich Ruhe. 

Ich wußte jedoch nicht, wie lange es mir möglich war, es zu besänftigen. Ich setzte meinne Fuß auf den rechten Weg und begann ihn schließlich zu gehen. Der Weg wurde plötzlich steinig und steil, hohe Mauern türmten sich vor mir auf. Äste flogen von den Bäumen, der morast aus Sumpf und Schlingpflanzen wurde immer größer. Wind peitschte mir gefolgt von heftigem Regen ins Gesicht. Mein Gedanke wurde immer stärker, daran zu denken umzukehren. Ich hatte große Selbstzweifel ob ich auch wirklich das richtige tat. Mein inneres Kind jedoch schwieg. Nebel kam auf, es wurde immer dunkler und kälter. Ich drehte mich um und sah, daß ich schon sehr weit diesen unheimlichen rechten Weg der Wegegabelung gegangen bin. Der Weg war hinter mir bereits abgeschnitten von einer tiefen Schlucht, die sich nach mir offenbahrt hatte. Sie war jedoch noch nicht breit genug, so daß ich hätte über den Abgrund springen können, um auf die andere sichere Seite zu kommen. Doch ich tat es nicht. Denn der nebel war an dieser Stelle schon so dicht, daß ich Sorge hatte, die andere Seite nicht genau sehen zu können. Ich hatte große Angst abzustürzen. Also drehte ich mich wieder um und ging einfach weiter diesen mir unheimlichen Weg. Ohne zu wissen, ob ich ihn auch jemals wieder lebend verlassen werde. Meine Kraft begann allmählich zu schwinden. Ich fand unterwegs auf dem Boden plötzlich eine geladene Pistole. Ich hielt sie an meinen Kopf und wollte schon abdrücken. Plötzlich rief mein inneres Kind mir zu: "Halt ein, wir schaffen es, ich bin bei Dir! Tue es nicht, dieser Weg wird irgendwann ein Ende haben, Du wirst sehen, bald scheint die Sonne über uns und Du kannst alles sehen, riechen, hören, schmecken, berühren, was Du die ganzen Jahre nicht mehr konntest wird wieder so sein wie früher! -Ich bin bei Dir, wir stehen das gemeinsam durch!" Ich ließ die Pistole fallen und spürte plötzlich die Verbindung und den Einklang mit meinem inneren Kind. Seit vielen Jahren meines Leidens hatte ich plötzlich wieder den Mut weiterzumachen. 

Ich beschloss von nun ab weiter zu laufen. Ich beschloss schneller und schneller zu laufen. Immer weiter, immer weiter. Ein undurchdringliches Dickicht tat sich vor mir auf. wilde Kreaturen verfolgten mich- ich spürte ihren Atem, ihren Hauch in meinem Nacken. Doch unbeirrt lief ich weiter- immer weiter. Ich begann zu weinen und zu schreien.... Verzweifelt rief ich: "Soll dies denn wirklich der Weg der Erkenntnis sein? Der Hoffnung, des Glaubens und der Liebe? Das kann doch so nicht sein?" Meine Atmung wurde immer schneller. Mein Puls raste wie verrückt. Ich fühlte mich schmutzig, naß und elend. Ich froh und dachte nur noch an die Rückkehr meiner Illussion- meiner Depression, in der ich mich doch so wohlfühlte. -wirklich wohl? Nein. Wohlgefühlt habe ich mich darin nicht. Das wäre gelogen. Aber, ich fühlte mich in ihr geborgen. Doch diese Illussion, sollte von nun an ein Ende haben. Meine Knie sackten zusammen, ich war erschöpft, am Ende meiner Kräfte. Ich verspürte einen stechenden Schmerz, als würde mir jemand mein Herz aus dem Leibe reißen. Ich dachte immer wieder ans aufgeben. Es war doch sowieso alles so sinnlos. ..... Ich verlor für kurze Zeit das Bewusstsein. Ich lag auf dem Boden und dachte ich würde jetzt sterben. 

Als ich wieder zu mir kam, umhüllte mich eine wohltuende Stille. Eine wahnsinnige Stille.... Eine Stille, wie nach einem heftigen Gewitter mit Donner, Blitz, Sturm, Hagel, umherfliegenden Gegenständen, Ästen und Blättern. Stunden wurden zu Tagen, Tage zu Wochen und Monaten. Eine Stille umgab mich und immer wieder derselbe Frage nach dem Sinn des Lebens. Diesem erbärmlichen dasein meiner Person. Schmerzlich und schwer, wie die Last, die mir jemand an meinen Körper gebunden hatte. Ich konnte diese last einfach nicht loswerden. Es folgten Stunden der Hoffnungslosigkeit, eine innere Trauer umgab mein dasein. Angst vor dem nächsten Tag, dem nächsten Aufwachen, Angst vor dem Leben, einem Leben das für mich keinen Sinn mehr hatte. So lief ich weiter diesen Weg. Der nun voll Stille und Ruhe, sowie von einer völligen leere für mich war. Ein grausamer, für mich nicht enden wollender Weg. Mittlerweile bereut ich wieder und wieder meinen Entschluss, nicht die Pistole benutzt zu haben. eines Tages, nach erneuten 2 Jahren meines gegangenen Weges, sah ich plötzlich in der Ferne ein Licht. Es war unscheinbar klein, jedoch wahnsinnig hell. Doch dieses kleine Licht übte eine magische Anziehung auf mich aus. Ich versuchte es zu berühren, ihm entgegenzulaufen. Doch ich spürte, daß es unerreichbar für mich schien. Plötzlich war es weg. Doch am darauffolgenden Tag war es wieder da. Diesmal war es sogar noch größer, noch heller und noch näher bei mir als am Tag zuvor. 

Ich folgte dem Licht erneut, spürte seine wärmenden Strahlen, seine Energie, ich spürte festen Boden unter den Füßen je näher ich ihm kam. Ich rappelte mich erschöpft auf, schaute nach oben. spürte wie sich hinter mir die Dunkelheit allmählich in helles Licht verwandelte. Ich verspürte wieder Kraft in meinen Beinen und ging weiter und weiter den Weg entlang. Immer weniger Steine lagen auf dem Weg, kleine rosafarbene Blümchen säumten allmählich meinen Gang. Ich erinnerte mich an meine Illussionen des linken Weges. Doch diesmal war es anderst. Ich berührte die kleinen rosafarbenen Blümchen und spürte ihre Blätter in meiner Hand. Ich bückte mich zu ihnen hinunter und konnte auch ihren wohlriechenden Duft wahrnehmen. Ich sah eine Biene, hörte diesmal auch ihr summen, wie sie genüsslich den süßen Nektar aus einer Blüte saugte. Ein Vogel zwitscherte von einem Baum. Allmälich wurde der Weg immer breiter und heller, eine riesige Lichtung erschien vor meinen Augen. Ich hörte einen rauschenden Wasserfall und spürte die herumwierbelden Wassertropfen der Gischt auf meinem Gesicht. die Sonne begann zu scheinen, sattes grün lag mir zu Füßen, riesige Felder von Klatschmohn und Sonnenblumen winkten mir entgegen. Ich erlebte das erste mal wieder Freude am Leben. Ich konnte mich wieder  an Dingen erfreuen, wie ich sie schon lange Zeit nicht mehr erleben durfte. All das war mir in meiner Depression verborgen gewesen. Ich war in meiner Illussion gefangen. Ich habe nun endlich wieder Freude am Leben und freue mich an Dingen, die mir das leben schenkt. Wenn ich auch über die Jahre hinweg immer wieder den falschen Weg gegangen bin, so hat mich bis heute die Hoffnung, die Liebe und der Glaube an mich selbst davor bewahrt, wiederholt den falschen Weg der Illussion zu gehen. 

Dies war meine ganz persönliche Geschichte, wie ich sie erlebt habe. Und ich wünsche auch Dir, daß Du den Mut findest, den Glauben, die Hoffnung und die Liebe bezubehalten, damit auch Du Deinen persönlichen Weg finden kannst. Bis zum heutigen Tag stehe ich wieder und wieder vor unzähligen Wegegabelungen. Wo ich immer wieder auch entscheiden muss, welchen Weg ich nun diesmal gehen will. Es fällt mir immer wieder dann auch nicht leicht, den richtigen Weg zu gehen. Denn es wird immer einen Weg geben, der vermeindlich der bequemere zu sein scheint. Dir aber nicht die gewünschten Ziele offenbaren wird. Doch mit der Hilfe Gottes, Deiner Hofnung und Deinem stetigen Glauben wirst auch Du es schaffen....

Dum spiro, spero

Spenden/Sonderkonto:Sparkasse Künzelsau, Kto.Nr: 3000157211  Blz: 6225150

 

 Des Nebels Schwaden steigen dem tiefen Tal empor. Und langsam erwacht der Morgen, öffnet weit sein Himmelstor. Die Tiere nahe Wald und Wiesen, das satte grün nun eifrig schon genießen. Ein Fuchs blickt verschlafen noch aus seinem Bau, von den Bäumen tropft der Tau. Die Sonne schickt weit nun schon über Berg und Tal, ihren ersten mollig warmen Sonnenstrahl. Der Hahn in unserem Garten, er kann es kaum noch erwarten, zu erklimmen der Miste höchsten Stand, um allen zu verkünden, ein neuer Tag bricht an in unserem Land. Beginne nun auch Du diesen neuen Tag, sei gespannt, was er Dir heute bringen mag. Nimm alles gelassen und mit viel Humor, vielleicht öffnet sich dabei für Dich dann Tür und Tor.                                                                                       

 

 

 

In einem dunklen Raum stehen vier Kerzen. Ein Kind betritt den Raum und zündet die vier Kerzen der Reihe nach an, erfreut sich dann zugleich an ihrem Glanz. Die Kerzen brennen eine Weile, da fängt die erste zu flackern an und seufzt: „ Ich heiße Frieden, mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden. Sie wollen mich nicht.“. Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz. Nach kurzer Zeit fing die zweite Kerze an zu flackern und sagte: „ Ich heiße Glaube. Die Menschen haben keinen Glauben mehr und ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts mehr wissen, es hat keinen Sinn mehr und auch ich bin überflüssig. Es hat daher keinen Sinn mehr, dass ich noch länger brenne“. Ein Luftzug wehte durch den Raum und auch die zweite Kerze erlosch.

Das Kind stand da, und merkte, dass es im Raum immer dunkler wurde. Es sagt zu den Kerzen: „ Ihr seid doch Kerzen, ihr sollt und müsst brennen! Sofort begann daraufhin auch noch die dritte Kerze zu flackern, meldet sich dabei ganz zart, leise und traurig zu Wort: „ Ich heiße Liebe, ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen.“. Mit einem letzten Aufflackern war dann auch dieses vorletzte Licht der dritten Kerze erloschen. Das kleine Kind stand nun fast völlig im dunkeln, fing  plötzlich zu weinen an und begann zu rufen: „Ihr seid aber doch Kerzen, ihr müsst brennen……   ! Da sprach plötzlich aus der Stille des Raumes die vierte Kerze. „ Ich heiße Hoffnung. Solange ich brenne, kannst Du an meinem Licht die anderen Kerzen wieder entzünden. Das Kind nahm schnell die Kerze, zündete all die anderen Kerzen wieder an, der Raum erleuchtete wieder im alten Glanz, das Kind begann zu lächeln, verließ den Raum und freute sich wieder ganz.  

 

 

Es gibt sie noch,

man nimmt es  kaum wahr,

die einfachen Dinge im Leben,

ist das nicht wunderbar?

Das Lachen, die Hoffnung

den Sonnenschein, was braucht

man mehr zum glücklich sein?

Man strebt nach materiellen

Dingen, kauft dies,

kauft das mal eben, wie so oft

in unserem Leben.

Ein Vogel im Baum, trällert fröhlich

eine Weise, man hat keine Zeit zum

zuhören, denn schnell geht

weiter unsere Reise.

Der Sinn für schöne Dinge

liegt  uns verborgen, an den

Gedanken- was kommt

denn eigentlich Morgen?

Drum lass mal hängen lang

die Beine, lehn Dich zurück,

denk nicht an Morgen,

genieß den Augenblick.

Denn das schönste Glück

auf Erden, ist zufrieden

gesund und alt zu werden.

Drum denke stets daran,

und nimm sie wahr, die schönsten

Augenblicke des Lebens.

 

                                                                         

Kennst Du das Land, wo die Zitronen blühen? Wo die Vögel im Winter ihr Quartier immer beziehen? Wo das Meer am Strand sanft den Sand berührt? Wo die Natur Dich am Strand liegend in die schönsten Träume entführt? Du kennst es nicht? Dann sag ich es Dir, lasse Dich nicht lange raten, es ist die Fantasieinsel der Mythen und Sagen. Dort gibt es die schönsten Blumen, die so schön sind wie Du. Jeder der daran riecht ist hin und weg gleich im Nu. Der Duft berauscht mich ganz und gar, ich kann gar nicht genug davon bekommen, denn Du bist so wunderbar. Ich lege mich hinein in diese wohlige Blütenbracht, genieße dabei den Rausch der Sinne, die dieses Blütenmeer und Du dabei vollbracht. Vom Duft dieser Blume wie Dir schlafe ich allmählich ganz sanft ein, - und freue mich, in diesem Land der Blumen hier zu sein.

 

 

 

 

Ich wünsche Dir nicht alle möglichen

Gaben. Ich wünsche Dir nur,

was die meisten  nicht haben:

Ich wünsche Dir Zeit, Dich zu

freuen und zu lachen,-und wenn Du

sie nützt, kannst Du etwas draus machen.

 

Ich wünsche Dir Zeit für Dein

tun und Dein Denken, nicht

nur für Dich, sondern auch

zum verschenken.

Ich wünsche Dir Zeit - nicht

zum Hasten und Rennen,

sondern die Zeit

Zufrieden sein können.

 

Ich wünsche Dir Zeit - nicht nur

so zum vertreiben,

Ich wünsche, sie möge

Dir übrigbleiben als Zeit für das staunen

und Zeit zum Vertrauen,

anstatt nach der Zeit auf die

Uhr nur zu schauen....

 

Ich wünsche Dir Zeit, nach

den Sternen zu greifen

und Zeit zu wachsen, das heißt um zu reifen.

Ich wünsche Dir Zeit, neu zu

hoffen, zu lieben, es hat keinen Sinn, diese

Zeit zu verschieben.

 

Ich wünsche Dir Zeit, zu

Dir selbst zu finden.

jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.

Ich wünsche Dir Zeit, auch

um Schuld zu vergeben.

Ich wünsche Dir, Zeit

zu haben zum Leben.

 

Der  Zwang zur Pille

Viele Menschen erkennen erst sehr spät, dass sie ohne Medikamente nicht mehr leben können.

Bim Thema Sucht, denken die meisten Menschen an Heroinspritzen und Betrunkene in Parkanlagen. Von Medikamenten- noch dazu vom Arzt verordnet-ist in diesem Zusammenhang nur selten die Rede. Dabei sind Arzneimittel nach Alkohol die zweithäufigste Droge in Deutschland. 1,4 bis 1,9 Millionen Menschen sind  Studien zufolge in Deutschland von verschreibungspflichtigen Medikamenten abhängig. Der Öffentlichkeit bleibt die Sucht allerdings zumeist verborgen. Medikamentensucht ist ein stilles Leiden. Die Betroffenen fallen beim Konsum kaum auf, häufig erkennen sie erst in einem sehr späten Stadium, dass sie nicht mehr ohne können. Zunächst glauben

Sie, dass  sie lediglich ganz regelmäßig ihre Medikamente nehmen. Doch der Konsum der angeblichen  Gesundmacher, kann auf Dauer erhebliche Probleme mit sich bringen. Beim Absetzen des Arzneimittels zeigen sich bei den Abhängigen große Bandbreiten an möglichen Symptomen. Je nach Wirkstoff können beispielsweise Schlafprobleme und Angstzustände auftreten. Häufig werden sie unruhig, haben Kopfschmerzen, Muskelzuckungen, Schwächeanfälle oder ihnen wird schwindelig. Außerdem kann sich die Sucht dadurch zeigen, dass die Menschen sich beim Beenden der Einnahme benommen fühlen, ihnen übel wird, sie sich schlecht konzentrieren können oder handfeste Depressionen entwickeln. Dabei erkennen sowohl die Patienten als auch die Ärzte teilweise nicht, dass diese Symptome eine Folge des überdurchschnittlichen Gebrauchs ihrer Medikamente sind. Viele Beschwerden wie Unruhe oder Schlaf und Befindlichkeitsstörungen sind sehr diffus und ähneln den ursprünglichen Beschwerden. Deshalb steigern einige Ärzte die Medikation und schaffen dadurch einen Teufelskreis aus stärkeren Beschwerden und einer immer höheren Dosierung des Mittels. Angehörige sollten danach sensibel werden, wenn sich jemand Arzneimittel von verschiedenen Ärzten oder Apotheken besorgen, um nicht aufzufallen. Bei einer starken Abhängigkeit ziehen sich die Betroffenen zum Teil zurück, , sind gleichgültig und schwanken stark in ihren Stimmungen.

Aber auch Schläfrigkeit während des Tages, Stürze und neurologische Ausfälle sowie Gewichtsschwankungen sind typische Anzeichen für Medikamentenmissbrauch.  Die Betroffenen wollen sich ihre Abhängigkeit häufig nicht eingestehen. Umso wichtiger ist es, dass Angehörige, Freunde und Bekannte bei Anzeichen auf eine Abhängigkeit aufmerksam hinschauen. Selbsthilfeinitiativen, Beratungsstellen und Ärzte könnten weitere Anlaufstellen zur Hilfe sein. Besonders gefährdet ist das weibliche Geschlecht. Frauen sind mit zwei drittel aller Fälle überproportional stark von Arzneimittelsucht betroffen. Ein Grund für ihren starken Anteil ist, dass Frauen auf Überforderung und Stress weniger aggressiv, sondern eher mit stillen Bewältigungsstrategien reagieren. Gleichzeitig setzt das vorherrschende Schönheitsideal Frauen wesentlich stärker unter Druck. Die Bereitschaft, zu Mitteln wie Appetitzüglern zu greifen, ist bei ihnen dadurch stärker ausgeprägt- insbesondere wenn Alterungsprozesse einsetzen. Vor allem Medikamente mit Suchtpotential müssten die Ärzte vorsichtiger als bisher verschreiben. Aber auch das Verordnen von kleineren Packungen könne in vielen Fällen hilfreich sein, weil dies in der Regel zu einem engeren Kontakt zwischen Arzt und Patient führe. Der Arzt könne dadurch gezielter nach Anzeichen eines Fehlgenbrauchs fragen. www.suchtmittel.de

 

Wenn der Gute Nacht Tee nicht mehr reicht….

Schlafprobleme sind zu einer Volkskrankheit geworden. Jeder Dritte in Deutschland hat laut einer von der Techniker Krankenkasse in Auftrag gegebenen Forsa Umfrage Probleme mit dem Ein- und dem Durchschlafen. Und wenn Schäfchenzählen oder Gute Nacht Tees nicht mehr ausreichen, wird nicht selten der Arzt mit seinem Rezeptblock bemüht. 30 Millionen Packungen Schlaf- und Beruhigungsmittel sind laut der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen 2007 über die Tresen deutscher Apotheken gegangen. Besonders Problematisch sind die Mittel aus der Wirkstoffgruppe der Benzodiazepine. Sie stehen schon seit Jahren ganz oben auf der Liste der süchtig machenden Medikamente. Rund eine Million Menschen und damit ein Großteil der 1,4 bis 1,9Millionen Medikamentenabhängigen sind laut den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Forschung und Suchttherapie von Benzodiazepinen abhängig. Schlafmittelkonsumenten sollten skeptisch werden, wenn sie einen starken Drang zur Einnahme des Arzneimittels verspüren. Viele Abhängige könnten ihren Konsum zudem nicht mehr selbst verringern oder beenden. Häufig lasse die Wirkung des Medikaments nach, sodass die Betroffenen ihre Dosierungen sogar noch weiter steigerten. Auch körperliche Entzugserscheinungen beim Unterbrechen der Medikation seien ein deutliches Alarmsignal. Viele Menschen würden zudem sehr viel Zeit aufwenden, um ihre Medikamente zu beschaffen. Wer bei sich solche Tendenzen feststellt, sollte dringend professionelle Hilfe bei seinem Arzt einholen.

 

 

 

Wie ein kleiner, lustiger Schmetterling, so möchte ich sein. Hoch und weit möchte ich fliegen können, stets der Sonne entgegen warmem Schein. Mich niederlassen können, wo es mir gefällt, auf Wiesen, Auen, Flur und Feld. Und wenn ich eine Blume fänd die so schön ist wie Du, so würd ich mich auf ihr niederlassen, so glaube mir,-ganz fix im Nu. Ich würde Dich dann mit meinen Fühlern kitzeln, streicheln und massieren, Deinen süßen Blütenstaub genießen. Eifrig von Deinem süßen Nektar trinken, ganz und gar in Deiner wohligen Pracht versinken. Alles um mich herum würd ich vergessen, mit meinen Flügeln auf und ab schlagen ganz versessen. Ich würd so was von genießen diese schöne Zeit, voller Wollust, Genuss und Heiterkeit. Und erst am Abend wenn der Mond aufgeht, der erste Stern am Himmel steht,  strecke ich meine Flügel in den letzten Strahl der Sonne, genieße diesen letzten Augenblick nochmal mit Wonne. Heb dann ab hinauf zu den Wolkenfeldern voller Glück, schau beim wegfliegen noch einmal sehnsüchtig zu Dir zurück. Und denke an die allerschönste Zeit, die ich zu dieser Stunde bei Dir verbringen durfte, jeher weit und breit. Und ich kann Dir sagen, es war für mich die schönste Zeit, bei Dir gewesen  sein zu dürfen, für die Ewigkeit.

 

Carpe Diem: Heißt nutze den Tag, denn jeder Tag ist ein neuer Tag, ein Neubeginn. Und an jedem Tagkannst Du erneut wachsen und daraus lernen. Frage Dich daher jeden neuen Tag:  Was erwartest Du von Dir von heute an. Für heute, für morgen, den restlichen Monat, -dem restlichen Jahr. Hast Du eine Planung, oder lässt Du Dich einfach durch die Routine der Tage treiben?  Frage Dich, wohin möchte ich? Welchen Weg möchte ich beschreiten? Stecke Dir eines oder mehrere Ziele, die Du Dir ins Auge gefasst hast. Um Dein persönliches Ziel zu finden, könntest Du Dir in einer ruhigen Stunde auch einmal überlegen, was Du möchtest, was Du persönlich oder Dir beruflich noch alles vorgenommen hast oder erreichen willst. Frage Dich, was habe ich mir vorgenommen zu erreichen? Was kannst Du? Schreibe es Dir auf, was Du für persönliche Stärken hast. Sprich, wenn Du Dir nicht sicher bist, mit Deinem Partner, mit Freunden, oder mit Deiner Familie. Denke daran, liste hier auf keinen Fall alle Deine Schwächen auf. Denn das „Ich würde ja gerne aber- „ Denken, das vergiss jetzt erst mal ganz schnell. Konzentriere Dich auf die Dinge, die Du kannst, und beginne heute gleich damit, etwas daraus zu machen. Das ist bereits der erste Schritt zum Glück.

 

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