Beratungs-Informationsstelle
Bei Psychischen Belast. Erkrank. Sucht

Videant consules, in terra incognita

 

Angstdistonieauslöser:

Die allergrößte Ursache für den Widerstand ist Angst.

Die Angst vor dem möglichen Unbekannten.Erkennen Sie sich hier irgendwo wieder?

Jemand könnte mich sehen....

Jemand könnte mich fragen, wie es mir geht.....

Jemand könnte mich fragen, was ich denn hier tue....

Ich könnte mich blamieren....

Ich bin noch nicht bereit, einen bestimmten Weg zu gehen...

Ich könnte versagen....

Die anderen könnten lachen...

Soll ich? Ach lieber nicht, bringt ja sowiso nichts....

Dann lass ich es lieber gleich....

Die anderen könnten mich zurückweisen....

Was denken die Nachbarn?.....

Ich habe Angst, es meinem Mann/Frau/Kindern zu erzählen....

Ich fange am besten erst gar nicht an.....

Und wenn es dann doch nicht klappt....

Das bringt doch sowiso ichts....

Ich weiß nicht genug...

Ich könnte mich verletzen....

Ich müßte mich vielleicht ändern......

Es könnte mich Geld kosten....

Es könnte mich Überwindung kosten....

Lieber würde ich vorher sterben....

Ich möchte nicht daß jemand weiß, daß ich Probleme habe....

Ich habe Angst vor Emotionen und Gefühlen..... 

Ich möchte nicht darüber sprechen....

Ich habe nicht die Kraft.....

Ich habe jetzt nicht genug Geld.....

Ich könnte mir das Kreuz brechen.....

Ich könnte mein Gesicht verlieren.....

Ich könnte meinen Freunden wehtun....

Diese Selbstkritiken bedeuten nur, daß das Bewußstsein- der Speicher des Gehirns, das erlernte alte Geplapper abspult. Dabei wird erkannt, daß man sich selbst negativ geschult hat. Sich selbst zu beschimpfen und jeglichen Veränderungen die man versucht hat durchzusetzen, gar nicht erst die Chance bekommen, sich zu etablieren.

Adhuc tua messis in herba est,- Cutta cavat lapidem nin vie, sed saepe cadendo

Quidquid agis, prudenter agas et respice finem, eo ipso

Die Negativspirale depressiv machender Gedanken....

Negative Gedanken fürhen niht nur zur Niedergeschlagenheit, sie tragen auch dazu bei, daß aus Niedergeschlagenheit Depressionen werden. Negative Gedanken machen aus einer Mücke einen Elefanten. Du denkst Dir: Ich tauge nichts, ich bin ein Versager, mein Leben hat eigentlich keinen Sinn mehr. Aus dieser Folge verspürst Du, Gefühle von niedergeschlagenheit und Traurigkeit. Es fällt Dirschwer aufzustehen, Du hast Probleme, die einfachsten Dinge zu tun, kannst Dich nicht mehr über Dinge freuen wie früher. Daraufhin sagst Du Dir: Nicht einmal mehr lachen kann ich, ich kann nicht mal mehr die einfachsten Dinge erledigen. Und wer will schon mit einem solchen Versager wie mir noch etwas zu tun haben wollen? Mit mir kann doch keiner mehr was anfangen. Mit mir ist doch gar nichts mehr los. Daraufhin werden die Gefühle der Niedergeschlagenheit noch massiver. Es fällt Dir noch schwerer, den Tag zu meistern. Dein Leben wird Dir noch mehr zur Qual. Du schließt daraus, ich komme da nie wieder heraus. Für mich gibt es keine wirkliche Hilfe mehr von außen. Deine Schlussfolgerung bewirkt: Die negativen Gefühle verstärken sich zunehmend- und damit schwindet einher Deine Hoffnung, daß Dir jemals noch jemand helfen könnte Deinen Zustand jemals wieder zu verbessern.

Hör auf, Dir gegenüber selbst  Worte zu gebrauchen  wie:

Ich bin minderwertig, eine Null, eine Niete, ich bin dumm, ein Idiot, fühle mich überflüssig. Wenn Du anderen etwas sagst, dann überlegst Du doch sicherlich auch erst einmal sehr genau, welche Worte Du gebrauchst. Du wirfst einem Menschen, den Du magst, auch nicht solche schlimmen und erniedrigenden Worte an den Kopf. Mache es in diesem Sinne auch nicht bei Dir selbst. Es gibt keine allgemein gültige Norm, nach der man den Wert eines Menschen beurteilen kann. Das einzige was Du von Dir sagen kannst, ist- daß Du nicht perfekt und fehlerfrei bist. Akzeptiere Dich trotz Deiner Unvollkommenheit. Akzeptiere, daß Du Fehler und Schwächen hast. Trenne Dein Verhalten von Deiner Person. Wenn Du etwas dummes tust, bist Du deshalb nicht dumm. Wenn Du etwas schlechtest tust, bist Du deshalb nicht schlecht. Das schlimmste, was Du Dir einreden kannst ist, daß Du ein fehlerhafter Mensch bist. Durch einen oder mehrere Fehler wird nicht Deine ganze Person in Frage gestellt. Ein Fehler, den Du im Augenblick begehst, ist nur eine Momentaufnahme, vergleichbar mit einem Photo. Dieses Photo zeigt Dich auch nur in diesem Moment Deines Lebens. Die Vergangenheit, sowie die Zukunft sind davon nicht betroffen. Lobe Dich für Dinge, die Du gut machst. Sei nicht zu streng mit der Auswahl der Dinge, für die Du Dich lobst. Wenn Du beispielsweise aufgestanden bist, obwohl Dir überhaupt nicht danach zumute war, solltest Du Dich dafür loben, indem Du sagst, das hast Du trotzdem gut gemacht.

 Ich bin ein Mensch mit persönlicher Würde. Was ich auch tue ändert nichts daran. Manchmal mache ich Fehler und manchmal mache ich meine Sache richtig. Aber ich bin und bleibe derselbe, was ich auch tue. Ich werde mein ganzes leben lang Fehler machen, da ich nicht perfekt bin. Ich bin ein fehlerhafter Mensch. Aber als solcher habe ich auch die Fähigkeit, aus meinen Fehlern zu lernen. Um es das nächste mal besser zu machen. Ich kann mich darum bemühen, etwas besser zu machen, aber ich kann dadurch nicht zu einem besseren Mesnchen werden. Ebenso bedeuten Fehler nicht, daß ich schlecht oder minderwertig bin. Ich kann nicht alles wissen. Niemand weiß alles. Meine Fehler sagen nichts über meinen Wert aus. Ich werde weiterhin Fehler machen, daran kann ich nichts ändern. Ich kann meine Unvollkommenheit akzeptieren, weil ich ein fehlerhafter Mensch bin. -Genausogut und wertvoll wie ein anderer Mensch auch.

Ich werde mir gegenüber ebenso freundlich sein wie zu anderen, denn schließlich gibt es keinen Grund, mich schlechter zu behandeln als andere. Es gibt aber einen wichtigen Grund, der dafür spricht, freundlich zu mir zu sein. Behandele ich mich gut, fühle ich mich auch gut. Ich sage mir desshalb selbst die positiven Dinge, die ich auch anderen sagen würde. Und von denen ich denke, daß es Ihnen gut tut. Die Vergangenheit ist aus und vorbei. Ich kann sie nicht mehr rückgängig machen. Einige Dinge, die ich getan habe, bedauere ich. Einige Dinge, die sich ereignet haben, gefallen mir nicht. Ich kann sie jedoch nicht mehr ändern. Das beste für mich ist, wenn ich meine Vergangenheit akzeptiere. Wenn Dinge passieren, die mir nicht gefallen, werde ich sie akzeptieren, indem ich mich daran erinnere, daß ich nicht über alles bestimmen kann. Das einzige, was ich ändern kann, sind meine momentanen Gefühle. Ich bestimme, wie ich mich fühle. Ich entscheide mich dafür, meine Fehler und Schwächen als Beweis dafür anzusehen, daß ich ein fehlerhafter Mensch bin. Was ich auch tue und wie viele Fehler ich auch mache, ich werde  mich akzeptieren und annehmen....   

 

Einstellungen für eine schleichende Suchtentwicklung:

-Man muß mich mögen, sonst fühle ich mich schlecht.

-Fehler zu machen ist schrecklich.

-Wer sich falsch verhält, gehört dafür bestraft.

-Es ist furchtbar, wenn etwas anders läuft, als ich es will.

-Ich kann meine Gefühle nicht beeinflussen.

-Man sollte stets auf der Hut vor Schrecknissen sein.

-Selbstdisziplin ist schwer für mich.

-Ich muß immer auf andere Rücksicht nehemen.

-Meine Kindheit bestimmt den Verlauf meines Lebens.

-Ich halte es nicht aus, wie sich andere benehmen.

-Es gibt keine perfekte Lösung.

-Ich muß immer besser sein als andere

-Wenn andere mich kritisieren, habe ich etwas falsch gemacht.

-Ich kann mein Denken nicht ändern.

-Ich sollte jedem helfen, der es braucht.

-Es gibt nur die eine wahre Liebe.

-Ich darf niemals irgendeine Schwäche zeigen.

-Ein seelisch gesunder Mensch regt sich über nichts auf.

-Es gibt keine Wunderheilung.

-Der Therapeut muß mir helfen, es ist ja sein Beruf.

-Starke Menschen bitten nie um Hilfe.

-Ich kann nur etwas tun, wenn ich in Stimmung bin.

-Ich bin minderwertig.

-Ich bin immer Schuld.

-Der Klügere gibt nach 

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Was Angehörige und Freunde tun können....

-Ermutigen Sie den Betroffenen, professionellen Rat zu suchen. Er sollte unbedingt den Hausarzt, einen Psychiater, einen Nervenarzt oder einen psychologischen Psychotherapeuten aufsuchen.

-Bieten Sie an, den Erkrankten dorthin zu begleiten.

-Akzeptieren Sie die Psychische Erkrankung, die das gesamte Erleben und Verhalten des Betroffenen beinflusst.

-Informieren Sie sich über die Krankheit in Selbsthilfegruppen. Angehörige lernen auch dort Menschen kennen, die mit ähnlichen Problemen kämpfen.

-Halten Sie sich mit Ratschlägen zurück. Sagen Sie stattdessen: "Du bist nicht allein". "Das stehen wir gemeinsam durch".

Bleiben Sie geduldig und optimistisch, wenn es auh auf die Dauer schwer fällt. Auch wenn Ihr Gegenüber vorwiegend Monologe hält und zu echter Kommunikation nicht mehr fähig ist. Die negative Sichtweise des Betroffenen verstimmt und macht aggresiv.

-Nehmen Sie jede Andeutung von Selbstmord ernst. Blocken Sie nicht ab. Lassen Sie den Kranken offen darüber reden. Nur so fühlt er sich ernst genommen. Informieren Sie unbedingt den Arzt.

 

 Negativgedanken bewältigen....

Beim Gedanken. etwas zu erledigen,

oder eine Aufgabe in Angriff zu nehmen,

kommen Dir sicherlich Gedanken in den Kopf wie:

Das bringt doch sowiso nichts.....

Das schaffe ic nicht.....

Das ist mir zu anstrengend....

Was soll ich denn hier?....

Mir ist nicht danach...

Ich fühle mich zu schwach....

Es muß mir erst seelisch wieder besser gehen...

Ich sehe darin keinen Sinn...

Besser, ich werde erst gar nicht aktiv...

Und sowiso....

Das bringt sowiso nichts mehr...

Sag mir, sind das hilfreiche Gedanken? Entsprechen diese Gedanken wirklich auch den Tatsachen? Oder sagst Du Dir einfach so vor Dich hin? Nein, es sind negative Gedanken, die zwar sehr verständlich sind und die jeder depressive Mensch hat, aber es sind auch Gedanken, mit denen Du Dir schadest, da sie dich davon abhalten, etwas für die Besserung Deiner Stimmung zu tun. Hör desshalb nicht auf diese Gedanken und folge ihnen nicht. Setze Dich über diese Gedanken hinweg, auch wenn sie Dir glaubhaft vorkommen, auch wenn Du das Gefühl hast, daß es nichts bringt, aktiv zu werden. Gib Dir eine Chance, Dich vom Gegenteil zu überzeugen. Wenn Du beginnst, trotz dieser negativen Gedanken aktiv zu werden, wirst Du sehr schnell merken, daß sie eben nicht der Tatsache entsprechen. Halte Deinen negativen Gedanken bitte folgende hilfreiche Gedanken entgegen. Ich werde es probieren und dann werde ich schon sehen, ob ich recht habe oder nicht. Auch wenn mir nicht danach zumute ist, kann ich trotzdem etwas tun. Ich kann nur gewinnen. Tu gerade das Gegenteil von dem, was Dir Dein Gefühl zur raten scheint. Wenn Dir danach ist, einen Spaziergang zu machen, dann mach einen. Wenn Du aber am liebsten unter eine Bettdecke kriechen würdest, dann tu es. Erlaube einfach nicht, Deinne negativen Gedanken Dein leben zu kontrollieren. Übernimm die Kontrolle und setze Dich über Deine negativen Gedanken und Gefühle hinweg. Aber wenn Dir doch alles wie ein unbezwingbarer Berg erscheint? Wenn Du depressiv bist, ist einfach alles zu viel. Du neigst dazu, alles als ein unüberwindliches Hindernis zu sehen. Du überschätzt die Schwierigkeiten und gleichzeitig unterschätzt Du Deine Fähigkeiten, mit diesen Schwierigkeiten fertig zu werden. Ich kann Dir doch versichern, daß Du vielen Aufgaben gewachsen bist, wenn Dir auch im Moment Dein Selbstvertrauen fehlt und Du nicht so reht daran galuben kannst. Es gibt nur einen Weg herauszufinden, ob Du tatsächlich zu schwach bist. Du mußt es tun, um Dich selbst vom Gegenteil überzeugen zu können. Du mußt Dir selbst erst einmal die Chance dazu geben, und das bedeutet, daß Dur Dir sagst, ich probiere es aus, dann werde ich sehen, ob ich recht habe oder nicht. Wenn Du beschließen würdest, täglich zu joggen, dann würdest Du nicht die ersten male nicht sehr weit kommen. Es würde Dir sehr schnell die Puste ausgehen. Mit jedem Tag aber, an dem Du mehr trainieren würdest, würde sich auch Deine Ausdauer und Deine Leistungsfähigkeit verbessern. Du könntest immer weitere Strecken laufen und hättest einen längeren Atem. So ist das auch, wenn Du beginnst aktiver zu werden. Am Anfang fühlst Du Dich sehr schnell erschöpft. Doch mit jeder kleinen Aufgabe, die Du erledigst, wächst Deine Ausdauer und Deine Energie. Hab also Geduld mit Dir selbst. Einen Berg besteigst Du auch Meter für Meter, Schritt für Schritt. Und wenn Du außer Atem kommst, ruhst Du Dich aus und gehst weiter. Du mußt den Berg nicht an einem Tag erklimmen. Und auch nicht in einer abfolge von vorgeschriebenen Tagen. Du hast alle Zeit dafür. Nimm Rücksicht auf Deine angeschlagene seelische und körperliche Verfassung, und lege auch im Alltag öfter mal eine Pause ein.

Warum machst Du Dir Dein Leben so schwer?.....

Sicherlich nicht, weil Du Gefallen daran hast. Du machst Dir auch nicht absichtlich frustrierende, deprimierende oder ängstliche Gedanken. Diese kommen Dir von selbst in den Sinn. Diese kommen Dir wie von selbst in den Sinn. Und warum kommen diese Dir wie von selbst in den Sinn? Das hat damit zu tun, daß Du von klein auf darauf programiert bist, so zu denken, wie Du denkst. Dein mentaler Computer, Dein Gehirn, ist darauf programmiert, in bestimten Situationen bestimmte Hörspiele und Filme ablaufen zu lassen. Und Dein Computer wird so lange sein Gedanken- und Filmprogramm ablaufen lassen, bis Du es ganz bewußt verändert hast. Oder, um es in der Computerpsrache zu erleutern: Du musst ein neues Programm, ein sog. up-date auf Deiner Festplatte installieren. Du musst die veraltete Software, d.h. Deine von Kindheit antrainierten und erworbenen negativen Gedanken-Programme durch ein neues Gedanken-Program ersetzen. Erst mit der neuen Software kann dann Dein Computer Dir dann auch andere Gedankenprogramme und somit damit bessere Bewältigungsstrategien anbieten. Im Moment wird Dein gesamtes Denken, Fühlen und Handeln in erster Linie durch ein Programm bestimmt, das Dir von Deinen Eltern, Lehrern und Erziehern geschrieben wurde. In diesem Programm steht etwas über Dich. Über andere Menschen, über die Welt, über Deine Chancen und möglichkeiten, die Du hast. Dieses Programm entscheidet, ob das Glas halb voll, oder halb leer ist. Was gut und schlecht, schön oder hässlich, richtig oder falsch, möglich oder unmöglich, wichtig oder unwichtig, nützlich oder überflüssig, toll oder beschissen ist. Ob Du glücklich oder unglücklich, motiviert oder gelähmt, frustriert oder fansziniert, geliebt oder ungeliebt, begeistert oder gelangweilt, entschlossen oder zögerlich bist. Was Du tust, und wie Du Dich verhälst. Kurzum: Dein altes bisheriges Gedankenprogramm bestimmt derzeit Dein ganzes Leben. Und Dein altes Programm wird auch die Zukunft bei Dir gestalten, wenn Du es nicht änderst. Wenn Du mit Deinem Leben nzufrieden bist, wenn Deine Zukunft besser sein sol, asl das Gestern und Heute, wenn Du nicht länger der Sklave Deiner negativen Gedanken mehr sein möchtest, dann musst Du jetzt eine Entscheidung treffen. Du musst Dein altes Gedanken-Programm durch ein neues ersetztn. Wie bei einem Computer müssen alle alten Programme überspielt werden. Indem Du ein neues up-date Deiner Software auf Deine Festplatte laden musst.  

Spenden/Sonderkonto:Sparkasse Künzelsau, Kto.Nr: 3000157211  Blz: 6225150

 

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