Beratungs-Informationsstelle
Bei Psychischen Belast. Erkrank. Sucht

Carpe diem, cum ad summum perveneris, pares sunt 

  

Körpersprachen,..........

       ...-was der Körper Ihnen/Dir sagen möchte..........

"Ich könnte aus der Haut fahren"

Wer kann, geht peinlichen Situationen und handfesten Konflikten schon im Vorfeld aus dem Weg.

Wem das nicht gelingt, der trifft die Flucht im Nachhinein an und "fährt aus der Haut"-mit Exzemen und Schuppenflechte.

"Ich kann es nicht mehr hören"

Nichts kann so verletztend wirken wie Worte. Die Verteidigungsstrategie der Seele ist simpel,

aber wirksam. Das Gehör stellt seinen Dienst ein oder sendet ein Störsignal, den sog. Tinnitus. Die Krankheit zur Stille heißt Hörsturz.

"Immer wird alles auf mir abgeladen!"

Große Verantwortung wiegt buchstäblich "schwer auf den Schultern".

Manchmal zu schwer. Um einen Zusammenbruch zu verhindern,

protestiert die Seele zunächst mit Nacken und Schulterschmerzen gegen die Überlastung.

Ändert sich nichts, könnte ein Bandscheibenvorfall der nächste Warnschuss sein.

"Das finde ich zum Kotzen"

Ärger, Angst und Stress können auf Magen und Darm schlagen.

Übelkeit, Magenschmerzen und Durchfall sind die Folge.

"Schiss haben", etwa vor einer Prüfung, ist also sehr wörtlich gemeint.

"Das zwingt mich in die Knie"

Ständige Überforderung, etwa im Job oder in der Partnerschaft,

zwingt einen mit der Zeit "in die Knie". Dahinter stecken Selbstschutz und eine clevere Strategie.

Macht sich der Mensch kleiner, bietet er weniger Angriffsfläche für alle,

die ihm Ärger bereiten wollen. Hüft und Knieprobleme können ihren Ursprung in ständiger Überforderung haben.

"Mir bleibt die Luft weg"

"Bleibt einem die Luft weg", kann das viele Ursachen haben. Auflehnung und stummer Protestschrei etwa. 

Der Organismus drückt das zum Beispiel durch Asthma und ähnlichen Symphtomen aus.

"Das hab ich mir zu Herzen genommen"

Liebeskummer, Kritik, Sorgen oder Probleme können "zu Herzen gehen".

Doch wer sich "etwas zu Herzen nimmt", riskiert Probleme,

denn das Herz beantwortet häufige Ruhestörungen oft mit "Taktlosigkeit".

Besonders junge Erwachsene leiden zeitweise unter Rhythmusstörungen und Herzrasen,

ohne daß eine organische Erkrankung vorliegt. 

Vade mecum 

Bewerten und bewertet werden....

Tagtäglich sind wir unbewußt, gewissen Verlockungen ausgesetzt, andere Menschen- und auch uns,selbst und immer wieder aufs neue zu bewerten. Wir bewerten andere Menschen nach ihrem Aussehen, ihrerKleidung, ihrem Gesicht, ihrer Haare, ihrer Gangart oder Figur. Wir bewerten uns auch selbst, etwas sehr gutgemacht zu haben, versagt zu haben, es nicht richtig gemacht zu haben, nicht perfekt zu sein, auch unser"nichts können" unsere eigene Herabsetzung der eigenen Leistung, und zu meinen, immer täglich aufs neue 100%ig funktionieren zu müssen.  Diese ganze Beurteilung und ständige Bewertung, die auch oft unbewußt abläuft, macht uns anfällig und krank, nicht mehr selbstbewußt und anfällig für die Alltagsaufgaben unserer Zeit zu sein.  Wir werden vorsichtiger, zurückhaltender, trauen uns immer weniger zu. Wir verkriechen und verstecken uns, trauen uns kaum noch etwas zu. Aus Angst, wieder einen Fehltritt oder etwas falsch zu machen. Indem wir uns dadbei wieder gleich festnageln und bewerten. Schließlich gibt es für uns irgendwann nur noch 2 Möglichkeiten, die uns verbleiben. Es ist gut, oder es ist schlecht. Doch wo bleibt dabei die Möglichkeit, die uns verbleibt, es ist gut, oder es ist schlecht. Doch wo bleibt dabei die Möglichkeit aus unseren Fehlern zu lernen? Haben wir nicht schon von der Kindheit an Fehler gemacht, um letztendlich aus ihnen zu lernen?

Hören wir doch mal nur einen Tag lang auf, alles um uns herum, uns selbst und andere ständiger Bewertungen zu unterziehen. Die Gegebenheiten anderer und sich selbst zu akzeptieren- nur für einen Tag. Naheliegende Menschen- und sich selbst einfach so wie wir sind- anzunehmen. Es einmal zu versuchen ist schon der Mühe Wert. Bewertet und bewertet werden. Wir können uns diesem menschlichen Phänomen nicht gänzlich entziehen. Doch dieses bewerten und bewertet werden, belastet uns wie ein immer größer werdender Mühlstein, der sich pausenlos dreht- und unter dessen Last und ständiger Reibung wir spürbar schwächer und schwächer werden. Aus der Schwäche wird zunehmend Angst, Depression, Zurückgezogenheit, mangelndes Selbstbewußtsein....Sucht?

Du wirst spüren, wie schwer es Dir fällt, nur einen einzigen Tag lang, Dich und andere nicht zu bewerten. Es ist doch die Gnade Gottes, daß er Dich so geschaffen hat, wie Du bist. Vesuche es trotzdem einmal, ein kleines Stück weit einzuschränken, nur für einen einzigen Tag lang,  und Du wirst spüren, daß Dein Mühlrad beginnt kleiner zu werden. Die Last auf Dir weniger wird und Du Dich nichtmehr so stark verletzlich und gekränkt fühlst. Vielleicht gelingt es Dir ja sogar, das Mühlrad so zu vekleinern, daß Du es kaum noch spürst. Ja vielleicht bringst Du es ja auch gänzlich zum stehen. Und Du wirst sehen, wie auch Dein gesamtes Umfeld davon provitieren wird. Du wirst wachsen, und damit auch andere Menschen in Deiner Umgebung verändern. Sie alle werden spüren, daß eine Veränderung in Dir stattgefunden hat. 

Nutze Deine Talente die Du hast, denn die Wälder wären sehr still, wenn nur die besten Vögel sängen.....  

  

E duobus malis minimum eligendum est

 

 

 

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